| Veranstaltung: | Mitgliederversammlung 18.04.2026, 14:00 Uhr |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | 15. Oberbürgermeister-Wahlen im Herbst 2026 |
| Antragsteller*in: | Kreisvorstand Grüne Worms (dort beschlossen am: 08.04.2026) |
| Status: | Eingereicht |
| Eingereicht: | 13.04.2026, 22:14 |
A1: Für Unterstützungs-Verhandlungen mit CDU und SPD
Antragstext
Die Wormser GRÜNEN werden zur kommenden OB-Wahl keine*n
Oberbürgermeisterkandidat*in aufstellen. Der Kreisvorstand der Wormser Grünen
wird aufgefordert, in ergebnisoffene Verhandlungen mit den Kandidierenden bzw.
Verantwortlichen von CDU und SPD treten, um eine mögliche Unterstützung für die
jeweiligen Kandidierenden seitens der Wormser GRÜNEN auszuloten. Die
Entscheidung über eine Unterstützung wird im Anschluss an die Gespräche durch
den Kreisvorstand getroffen und kommuniziert. Klimaschutz und soziale
Gerechtigkeit sind dabei entscheidungsleitende Kriterien. Der Kreisvorstand hat
der Mitgliederversammlung Rechenschaft über seine Entscheidung zu abzulegen.
Begründung
Diese Stadt braucht eine Politik, die unsere Lebensgrundlagen in dem Mittelpunkt stellt: Unser Klima muss geschützt, unsere Demokratie abgesichert und unsere soziale Infrastruktur ausgebaut werden. Zu lange wurde in Worms aber nur der Stillstand verwaltet. Deswegen ist es Aufgabe und Verpflichtung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, in der Stadt Worms so zu wirken, dass diese Ziele langfristig erreicht werden – bestenfalls durch eine*n GRÜNE*N Oberbürgermeister*in. Aktuell verfügen wir jedoch über keine Kandidat*innen, die geeignet und willens für eine aussichtsreiche Kandidatur als Oberbürgermeister*in sind. Deshalb wollen wir bei dieser Wahl die Kraft stärken, die unseren Parteizielen am nächsten liegt. Eine Zusammenarbeit mit Worms Will Weiter (WWW) schließen wir nicht grundsätzlich aus, allerdings besorgen uns ihre politische Unberechenbarkeit und ihr teils rechtskonservatives Abstimmungsverhalten im Wormser Stadtrat. Eine Kandidatur unsererseits würde zudem sowohl das demokratische als auch das progressive Lager spalten und womöglich den Einzug der AfD in die Stichwahl ermöglichen. Das muss unbedingt verhindert werden. Deshalb sind Verhandlungen mit und eine mögliche Unterstützung für SPD oder CDU für uns eine ressourcenschonende Möglichkeit, unsere Inhalte und Forderungen in die OB-Wahl einzubringen.
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